Theater mit Kindern und Jugendlichen

Ausprobieren , Fähigkeiten erkennen, austesten, erweitern.

Zusammenspiel, Wahrnehmung, Tun - Individuell und doch gemeinsam!

Herz, Körper, Stimme, Sprache(n), Kopf, Text, Raum und Zeit.

Altersübergreifend, nationalitätenübergreifend, für kleinere oder größere Gruppen oder Klassen.

Mitmachen, spielen, zuschauen. Versuchen, scheitern, neu orientieren.

Ohne festen vorgefertigten Plan aber mit viel Erfahrung meinerseits ein miteinander Entwickeln...

 

"Das Improvisationsvermögen des Kindes ist einzigartig und aus kultureller Sicht die sauberste Wissensquelle über den Menschen, die Kunst und die Welt." (W. Tschikischev)

 

Dabei kann folgendes entstehen:

Figuren, die anhand verschiedener theaterpädagogischer Methoden von den Kindern und Jugendlichen selbst entwickelt werden.

Szenen, in denen diese Figuren aufeinander treffen.

Sich selbst und die anderen auf spielerische Art und Weise kennen lernen, indem ein gemeinsames Projekt und eine Methodik vorhanden ist, eine Stärkung der Gruppe und des Einzelnen.

Szenen, die so viel (oder wenig) mit den einzelnen Kindern zu tun haben, wie es für jeden einzelnen richtig und wichtig ist und somit die Auseinandersetzung mit sich selbst, den anderen und der Rolle.

Eine gemeinsame Abschlusspräsentation mit der Prämisse, etwas zu zeigen, was die Zuschauer unterhält und anspricht.

 

Es kann in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen manchmal sinnvoll sein, keine Präsentation an den Schluss zu setzen, um durch den Produktionsdruck den Prozess nicht zu zerstören.

Auch wenn somit ein dem Theater immanentes Moment - der Zuschauer - fehlt, so ist dies theaterpädagogisch doch manchmal wünschenswert und die Präsentation kann durch eine andere Art der Dokumentation sinnvoll ersetzt werden.